“Demokratie
braucht
politische Bildung”

Projekt „anders statt artig – Kreative Ideen für interkulturelles Lernen"

anders statt artig – Kreative Ideen für interkulturelles Lernen
Foto: Elke Schumacher

Informationen für Jugendbetreuer/-innen, Jugendleiter/-innen und Aktive der THW-Jugend in NRW

 

Mach mit bei den Methodenwerkstätten ab Februar 2017!

 

Das Projekt „anders statt artig“ bietet euch als Jugendbetreuer/-innen der THW-Jugend in Nordrhein-Westfalen ab Februar 2017 die Möglichkeit, in unseren Methodenwerkstätten in verschiedenen Regionen von NRW an neuen Ideen für die Arbeit mit den Junghelferinnen und -helfern zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Themen zu arbeiten.

 

Von Methoden und Übungen bis hin zum Entwurf von THW-eigenen Gelände- oder Brettspielen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Alles was wir erarbeiten, könnt ihr in euren Jugenddiensten ausprobieren und anschließend gemeinsam mit uns verbessern, so dass bis Sommer 2018 eine Vielzahl an neuen Materialien für eure Jugendverbandsarbeit entstehen kann.

 

Du hast Interesse an neuen Ideen zu tüfteln?
Dann melde ich ab jetzt bei Tabea Janson per Email oder per WhatsApp (0176-30188623). Über den Email-Verteiler oder den WhatsApp-Broadcast erhältst du alle weiteren Informationen.
Die aktuellen Termine der Methodenwerkstätten findest du unter
www.andersstattartig.eu/termine-und-berichte und auf Facebook.

 

Wir freuen uns auf dich!

 

Zum Projekt

In Kooperation mit der Landesjugend des Technischen Hilfswerks in Nordrhein-Westfalen (THW-Jugend NRW) führt der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. von Juli 2016 bis Juli 2018 das Modellprojekt „anders statt artig – Kreative Ideen für interkulturelles Lernen“ durch. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

 

Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, die interkulturelle Kompetenz der THW-Jugend NRW zu erhöhen und einen verbandlichen Öffnungsprozess zu unterstützen, der die gesellschaftliche Ausdifferenzierung und Heterogenität in seinen Verbands- und Mitgliederstrukturen widerspiegelt. Auf der Grundlage einer ausführlichen Bedarfsanalyse sollen passgenaue, neue und niedrigschwellige Angebote, Methoden und Materialien entwickelt werden, die dazu beitragen, die Hemmnisse in den Köpfen der Menschen und in den Strukturen des Verbandes dauerhaft und nachhaltig abzubauen. Der besondere Ansatz dabei liegt darin, dass den Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht einfach fertige Methoden zum Anwenden vorgelegt werden, sondern sie Teil der Entwicklung sind.

 

Dabei verfolgen die Projektpartner einen dreistufigen Ansatz: Teile der Methoden werden vorab von einer Steuerungsgruppe auf Grundlage ihrer beruflichen Erfahrung erarbeitet und der Zielgruppe zum Erproben zur Verfügung gestellt. Diese werden dann durch die Teilnehmenden weiterentwickelt. In einem zweiten Schritt werden Angebote auch direkt mit den Teilnehmenden entwickelt. Hinzu kommt in einer dritten Dimension die Erprobung der Angebote und Maßnahmen durch die THW-Ortsjugenden, die ihre Rückmeldungen dazu an die Steuerungsgruppe des Projekts geben. Bei diesem Vorgehen liegt ein nicht unterschätzender Faktor darin, dass die Seminarteilnehmenden bereits durch das eigene Erleben und Mitarbeiten sensibilisiert werden und ihre Erfahrungen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Verband tragen.

 

Die im Projekt entwickelten Angebote, Methoden und Materialien zum interkulturellen Lernen können über den Kreis der THW-Jugend NRW hinaus auch in anderen THW-Landesjugenden sowie von anderen Trägern und Einrichtungen der politischen Bildung eingesetzt und genutzt werden und tragen damit zur Weiterentwicklung der Praxis politischer Bildung bei.

Förderer: 
Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“